09.07.2020 | Online-Panel Welchen Mehrwert bietet die Digitalisierung?

Mit dem ersten Online-Panel dieses Jahres wurden zwei Zielsetzungen verfolgt: Zum einen wurde der aktuelle Digitalisierungsstand der Betriebe erhoben und die dringendsten Nachholbedarfe identifiziert. Diese sind vor allem in der häufig fehlenden Digitalisierungsstrategie und organisatorischen Verankerung der Digitalisierung begründet. Zum anderen wurden die digitalen Wertschöpfungsprozesse näher beleuchtet. Die befragten Betriebe planen ihre digital generierten Umsätze bis zum Jahr 2030 im Mittel um 133 Prozent zu steigern. In diesem Rahmen wurden auch die Mehrwerte einzelner digitaler Technologien untersucht.

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29.05.2020 | Studien European Tourism – Trends & Prospects (Q1/2020)

Erste Anzeichen einer Abschwächung der positiven Tourismusentwicklung waren bereits im letzten Quartalsbericht der European Travel Commission erkennbar. Sie lagen jedoch bis dato in einem allgemein geringeren Wirtschaftswachstum, der geopolitischen Lage sowie Chinas Reisebeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus begründet. Inzwischen hat sich die Situation deutlich verschlechtert. Weltweite Eindämmungsbemühungen der Pandemie und die damit verbundenen Reisebeschränkungen haben die Tourismuswirtschaft in ganz Europa stark getroffen. Im aktuellen Bericht wird davon ausgegangen, dass der internationale Reiseverkehr im Jahr 2020 um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen wird. Auf Grund der unterschiedlichen konjunkturellen Belebung in den einzelnen Ländern wird eine vollständige Erholung bis auf das Vorkrisenniveau erst 2023 erwartet.

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06.06.2019

Bis zum Jahr 2030 prognostiziert die UNWTO 1,8 Milliarden Ankünfte internationaler Reisender, was einem durchschnittlichen Wachstum von 3,3% pro Jahr entspricht. Das kontinuierliche Wachstum internationaler Reiseströme ist auch in deutschen Destinationen, insbesondere in Städten, spürbar. Zur Aufgabe des Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes gehört es, die für den Deutschlandtourismus relevanten Entwicklungen zu identifizieren.


Hierzu gibt es eine Vielzahl Forschungsansätze, die bisher nur zu einem geringen Teil in der tourismuspolitischen Praxis Berücksichtigung finden.

Auf Einladung des Arbeitskreis Stadtzukünfte und des Arbeitskreis Tourismusforschung haben Dr. Franziska Thiele und Nina Dembowski vom Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes an der Tagung „Touristifizierung urbaner Räumen“ vom 22.- 24. Mai 2019 in Freiburg im Breisgau teilgenommen.In den Tagungsbeiträgen wurden Herausforderungen der touristischen Entwicklungen in Städten aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Stadt-und Tourismusforschung beleuchtet. Dr. Franziska Thiele und Nina Dembowski skizzierten in ihrem Vortrag einen tourismuspolitischen Handlungsrahmen urbaner Transformationsprozesse, der die unterschiedlichen Möglichkeiten politischer Einflussnahme aufzeigt, um touristischer Überfremdung zu begegnen. Gemeinsam mit den Teilnehmern diskutierten sie über die Frage, inwiefern sich unterschiedliche Akteure bei der Gestaltung eines Handlungsrahmens auf unterschiedlichen politischen Ebenen einbringen können. Die Veranstaltungsteilnehmer waren sich einig, dass die Zusammenarbeit von Forschern, Praktikern und politischen Entscheidungsträgern essenziel ist, um ein Bewusstsein für die Folgen der Tourismusentwicklung zu schaffen, neue Ausprägungsformen im Städtetourismus zu berücksichtigen und vorausschauende Lösungen aufzuzeigen, um Problemen rechtzeitig zu begegnen. Die Entwicklung dieser Lösungsansätze erfordert gleichzeitig, dass tourismuspolitische Fragen z.B. nach dem „zu viel“ abhängig von spezifischen, lokalen Gegebenheiten in unterschiedlichen touristischen Destinationen differenziert gestellt werden.

pdfDownload des Vortrags "Tourismuspolitischer Handlungsrahmen urbaner Transformationsprozesse"

Der Beitrag des Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes wird voraussichtlich im Tagungsband der Veranstaltung Anfang 2020 veröffentlicht. Vortragsfolien und weitere Informationen zur Veranstaltung sind der Website des AK Tourismusforschung zu entnehmen.

 

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