Zur Erinnerung:  Ziel des Projekts ist es durch Spracherkennung (NLU: Natural Language Understanding) und Cognitive Computing Urlaubsanfragen über beliebige Kanäle (E-Mail, Chat, Voice usw.) zu verstehen, korrekt zu interpretieren und mit individuell passenden Angeboten in Echtzeit automatisiert zu beantworten. Hierdurch können Reiseanbieter aber auch Destinationen u.a. bei Standard-Anfragen im Service deutlich entlastet werden.

Antragsteller dieses LIFT-Projekts ist die Adigi GmbH aus dem Nordosten Bayerns. Geschäftsführer Nicolas Götz gibt hier einen kurzen Einblick in den Fortgang des LIFT-Projekts.

Insgesamt macht das Projekt in der Konzeption und Programmierung der Spracherkennung erfreuliche Fortschritte. Während einzelne Arbeitsschritte mehr Zeit in Anspruch genommen haben als anfangs erwartet, konnten andere Prozesse überraschend schnell umgesetzt werden. So ist die Logik hinter der Angebotsauswahl weit komplexer und zeitaufwändiger als vorerst angenommen, jedoch konnte das E-Mail-Handling (gemeint ist hier das abholen, verarbeiten, beantworten sowie der Umgang mit unpassenden E-Mails) schneller umgesetzt werden als ursprünglich geplant. Für die Texterkennung (NLP: Natural Language Processing), z.B. in den BeratungsBoxen, wurde mittlerweile eine eigene Software entwickelt. Adigi kommt hier schneller und vor allem mit höherer Qualität voran als mittels der ursprünglich geplanten Dienstleister. Das System ist jetzt auch in der Lage, flexibel auf u.a. Reisewarnungen und -beschränkungen zu reagieren und die entsprechenden Länder und Regionen nicht mehr oder nur eingeschränkt anzubieten.

Beispiel für Texterkennung (NLP)

Beispiel für eine BeratungsBox

Ebenso erfreulich ist, dass trotz der Corona-Krise weitere Kunden und Anwender für das Projekt gewonnen werden konnten. Es ist als ein starkes Signal zu werten, dass Reiseanbieter gerade jetzt bereit sind Software wie diese zu kaufen und damit in die Zukunft zu investieren. Dieser Trend kann schon länger beobachtet werden, dass Corona die Nachfrage nach digitalen Angeboten nicht nur fördert, sondern auch beschleunigt und damit die digitale Transformation noch schneller von statten geht.

Die Auswirkungen von Corona treffen die Tourismusbranche - und damit auch die Adigi GmbH als Ganzes - hart. Das Unternehmen nutzt die Zeit, um sich in Ruhe auf die Entwicklung weiterer Features dieses LIFT-Projekt zu konzentrieren. „Und wie gesagt, das Interesse im Markt, clevere, smarte Software für effizientere und digitale Prozesse einzusetzen, ist nicht geringer geworden“, so Nicolas Götz in seiner Einschätzung.

Gespräche mit zahlreichen Reiseanbietern haben die Adigi GmbH mittlerweile bewogen, sich des Themas Servicemails weiter anzunehmen. Damit sind vor allem Rückfragen zu bestehenden Buchungen und verwandten Themen, wie beispielsweise Zahlung, Umbuchung, Stornierung, und Unterlagenversand, gemeint. Dazu kann in weiten Teilen auf das bereits entwickelte technische Grundgerüst gesetzt werden, was dem gesamten Projekt hilft, schneller zum Ziel zu kommen und einen zusätzlichen Mehrwert für die Zielgruppe im Tourismus generiert.

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes freut sich über den positiven Verlauf des Projekts, der durch die Corona-Krise zwar getroffen, aber durch das hohe Engagement der Beteiligten nicht zum Erliegen kam und weiter erfolgreich Fortschritte zu verzeichnen hat. Bei Fragen und Anmerkungen zum Projekt, nehmen Sie gerne Kontakt auf mit Herrn Nicolas Götz, Tel. +49 9602 3708090, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Hompage: www.adigi.ai.

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