Kooperations- und Marketingstrategien touristischer Betriebe für eine gemeinsame Positionierung im internationalen Wettbewerb

Best Practices

Gemeinsame Vermarktung von deutschen Städten im Ausland - Werbe- und Arbeitsgemeinschaften

Die zehn größten deutschen Städte haben sich bereits 1950 als Magic Cities Germany e.V. (MC) zusammengeschlossen und vermarkten gemeinsam definierte Jahresthemen in den drei Auslandsmärkten China, Brasilien und den USA. Die 1977 gegründete Werbegemeinschaft Historic Highlights of Germany e.V. (HHoG) entwickelt gemeinsame Marketingkampagne der 17 historischen deutschen Mitgliedsstädte für ausgewählte Länder, vorrangig in Übersee. Alle Städte sind Schauplätze bedeutender deutscher und europäischer Geschichte, Hochschulstädte und besitzen eine Einwohnerzahl zwischen 100.000 – 500.000. Auch die Marketing-Kooperation der rheinland-pfälzischen Städte, die Romantic Cities, stellen verbindenden Themen Kultur-, Wein- und Kulinarik-Genuss in den Mittelpunkt ihrer gemeinsamen Kommunikation. Die Aktivitäten der Romantic Cities konzentrieren sich derzeit auf Großbritannien, Schweiz und Frankreich. Weitere Beispiele sind die Ferienstraßen wie z.B. die „Deutsche Märchenstraße“ oder die „Romantische Straße“, die weniger bekannte Städte entlang einer durchgängigen Route touristisch vermarkten und auch im Ausland einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht haben.

Thüringen und Sachsen-Anhalt richten sich mit Attraktion auf internationale Zielgruppe aus

Zu Beginn des Jahres 2018 haben die Bundesländer Thüringen und Sachsen-Anhalt TourComm Germany damit beauftragt, die beiden Bundesländer unter dem Themendach „BauhausLand“ zu vermarkten und als Destination zu etablieren. Das „Staatliche Bauhaus Weimar“ wird im Jahr 2019 100 Jahre alt. In der Vermarktung konzentriert man sich auf Nordamerika, auch die offizielle Website sowie der Facebook-Auftritt des Bauhauses sind auf die Fokusgruppe ausgerichtet.

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Ansprache von nationalen und internationalen Zielgruppen durch umfassende Social Media Kampagne – Simply Saxony

Mit der Image-Kampagne „So geht sächsisch“ oder „Simply Saxony“ richtet sich der Freistaat Sachsen auf nationale und internationale Zielgruppen aus. Insbesondere mit der durch den Tourismusverband Sachsen initiierten Social Media Kampagne mit international bekannten Fotografen wie Maximilian Münch, Emilie Ristevski sowie Jason Charles Hill soll der Freistaat einen neuen Beliebtheitsgrad erlangen.

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How-To‘s

Wertschöpfungskette Tourismus: Analyse und Anwendungsansätze für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit

Dieses Handbuch der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gibt einen Überblick über das touristische Wertschöpfungssystem sowie Einblicke in die Strukturen, Prozesse und Funktionsweise der Tourismusbranche. Es soll vor allem dabei unterstützen, touristische Wertschöpfungsprozesse nachhaltig zu gestalten. Die Wertschöpfungskette wird hier als Managementinstrument im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit betrachtet. Der Leitfaden zur Anwendung der Wertschöpfungskette sowie Checklisten und Good Practice Beispiele können touristischen Akteuren eine praxisnahe Orientierung bei der Entwicklung von nachhaltigen Strategien und Steigerung der regionalen Wertschöpfung bieten. Die GIZ bietet auch weitere Handbücher für die nachhaltige, internationale Entwicklungszusammenarbeit im Tourismus, wie z. B. zum Thema Destinationsmanagement in Entwicklungs- und Schwellenländern.

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Leitfaden zur Angebots- und Produktentwicklung für den internationalen Bodenseetourismus

Dieser Leitfaden kann als Beispiel für die Ausrichtung grenzüberschreitender touristischer Angebote und Produkte im internationalen Tourismus genommen werden. Anhand des Leitfadens der Vierländerregion wird touristischen Unternehmen vermittelt, wie Sie Ihr Produktportfolio anspitzen und/oder erweitern können, wie besonders öffentlichkeitswirksame Angebote gestaltet werden können und wie lang anhaltende Leitprodukte entwickelt werden, die das internationale Publikum ansprechen.

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Praxisleitfaden: Tourismus & biologische Vielfalt

Dieser Leitfaden zeigt anhand des Naturtourismus, dass Netzwerke eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Umsetzungsstrategien im Tourismus sind. Nicht nur in Naturlandschaften und Großschutzgebiete ist die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort unerlässlich. „Kommunikation“ und „Wissensbildung“ sind wichtige Schlüsselfaktoren, um Bewusstsein zu schaffen und die Akzeptanz für Belange unterschiedlicher Anspruchsgruppen in Gemeinden und Region zu berücksichtigen.

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